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Reproduktion eines antiken Modells. Régence-Säulentisch Provenienz des Modells: Sammlung eines Antiquitätenhändlers in Gent, Belgien.
Kleiner Régence-Säulentisch mit drei in Schuhe auslaufenden Beinen. Die besondere Form geht auf den Tierstil der altgriechischen Mythologie zurück und stellt Faune oder die Galatea-Ziege dar. Die symmetrische Dekoration ist von Figuren inspiriert, die in den ersten etwa dreißig Jahren des 18. Jahrhunderts in Mode waren. Er wurde vielfach verwendet, da dieses leichte Möbelstück bei seiner Entstehung dazu bestimmt war, Kandelaber und Girandolen zu tragen.
Säulentisch: Ursprünglich war der Säulentisch in Gestalt eines Moors gestaltet, eines Sklaven, der ein Tablett trägt. Der zentrale Schaft wurde anschließend mit einem Dreifuß verziert, und verschiedene Modelle davon waren erhältlich. Die Kandelaber können je nach Künstler auch mit Säulentischen verwechselt werden: „eine Art kleiner Säulentisch mit einem hohen Schaft, auf dem ein Kerzenhalter, eine Girandole und Kerzen stehen“ (Lexikon der Académie Française von 1696). Régence-Stil: Periode vor der Volljährigkeit König Ludwigs XV., als Frankreich von einem Regent, dem Herzog von Orléans, von 1715 bis 1723 regiert wurde. Der Stil selbst hingegen gilt für die Zeit zwischen 1700 und 1730.