Tatoitalia / Pendel- und Hängeleuchten / Luna Sospensione TLU100

Made in Italien Italien
Kollektion: Luna
Designer: Gio Ponti
Artikelnummer: Luna Sospensione TLU100
Maße (H×B×T): cm.: 332x50 / inch.: 130.71"x19.69"
Versand innerhalb von 5 Wochen

About Tatoitalia / Pendel- und Hängeleuchten / Luna Sospensione TLU100

Gio Ponti entwarf sein Leben lang und gestaltete seine Kunst in vielen Bereichen. Für die Triennale-Ausstellung 1957 baute er ein Fertighaus und füllte es mit Objekten seiner eigenen Erfindung. Luna war eines dieser Objekte... blieb aber bis 2017 nur ein Prototyp. Das Experimentieren mit neuen Materialien bildete die Grundlage von Pontis Arbeit: Das Thermoformen des Kunststoffs ermöglichte ihm die Schaffung dieses Objekts, das zu jener Zeit sehr futuristisch war. Der Griff ermöglicht es, Luna für neue Wohnkonfigurationen zu bewegen, ein Merkmal, das dem Designer sehr am Herzen lag. Leuchtmittel - 3xLED max 8W E27-220V / E26-110V

Weitere Informationen

Brand Tatoitalia
Kollektionen Luna
Designer Gio Ponti
IP Schutzart IP20
Stilrichtung Modern & Zeitgenössisch
Materialien Messing, Stahl, Plastik
Farben / Oberflächen Anpassbare Farbe, Beige, Schwarz, Messing, Blau, Orange, Weiß, Chrom, Nikel

Über das Design von Gio Ponti

Gio Ponti ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der Architektur und Kunst des 20. Jahrhunderts. Er schloss sein Studium 1921 in Mailand ab. Von 1923 bis 1930 war er künstlerischer Leiter der Firma Richard Ginori. 1928 gründete er die Zeitschrift „Domus“, der später weitere große verlegerische Leistungen wie „Stile“ folgten. Aus den späten 1920er Jahren stammen die „typischen Häuser“, symbolisch „Domus“ genannt, die das Konzept der Italienität mit dem Interesse an rationalistischen Theorien verbanden. Von Anfang an nahm er an den Designausstellungen der Triennale in Mailand teil. 1936 wurde er Professor an der Architekturfakultät des Politecnico di Milano. Gemeinsam mit Antonio Fornaroli und Alberto Rosselli entwickelte er in seinem Atelier in der Via Dezza – das später auch sein Wohnhaus wurde – eine außergewöhnliche Reihe von Projekten, in denen er seine Theorie der „begrenzten Form“ in Möbelgestaltung („organisierte Wände“), Design und Architektur verwirklichte: darunter der Stuhl Superleggera, der Pirelli-Wolkenkratzer, die Villa Planchart und in den 1960er und 70er Jahren das Hotel Parco dei Principi in Rom und Sorrent, die Kirchen San Francesco und San Carlo in Mailand, das Denver Museum in Colorado und die Kathedrale von Taranto.
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Alle Produkte der Marke Tatoitalia sind grundsätzlich lieferfähig.

Über die Luna Kollektion

Gio Ponti vereinte die Kraft zweier Orte: einen aus Papier, den er bewusst „Domus“ nannte, und einen aus Wänden, die Werkstatt des Mechanikers in der Via Dezza, die er zu seinem Atelier umbaute. Hier förderte und förderte er unterschiedliche Erfahrungen und baute ein Netzwerk internationaler Beziehungen auf. Seine Design- und Verlagsaktivitäten – neben „Domus“, „Stile“ und der außergewöhnlichen monografischen Broschüre „Aria d’Italia“, Espressione di Gio Ponti, die er gemeinsam mit Daria Guarnati gestaltete – wurden zu physischen und figurativen Inkubatoren, in denen Ideen ausgetauscht und eine neue Vision von Architektur und hochwertigen Produkten definiert werden konnten. Diese Orte und ihre Rituale, der Fluss und die Überschneidung verschiedener Praktiken sowie die Erfindung einer neuen Art des Schreibens, die das Geschehen fast wie ein Tagebuch beschreiben konnte, waren ein zunehmend selbstbewusster Ausdruck des hohen Niveaus, das die italienische Kunst ausdrückte. Wie die Triennalen, die Ponti nicht nur organisierte, sondern auch nutzte, um Architektur und Design im damaligen Kulturklima stärker zu präsentieren. Auf der 11. Triennale 1957 präsentierte Ponti im Pavillon für neue Bauideen im Parco Sempione zwei Leuchten, die er in verschiedenen Variationen entworfen hatte. In einer vorbereitenden Studie greifen Hände nach einer mondgroßen Kugel. Direkt daneben erscheint das Wort „Mond“. Anschließend wird die Kugel an den Enden, entlang der vertikalen und horizontalen Achse, abgeflacht, zur Hälfte gefärbt und schließlich abgeschrägt. Ein endloses Spiel der Materialisierungsmöglichkeiten.

Anhänge

  • Documentation LunaSospensione LunaSospensione (97.61 KB)

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